Mit tatkräftiger Unterstützung mehrerer Aktiver unserer NABU-Gruppe haben wir am vergangenen Samstag die Randbepflanzung unserer neuen Streuobstwiese deutlich erweitert. Ziel der Maßnahme ist es, den Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten weiter aufzuwerten und die Strukturvielfalt auf der Fläche zu erhöhen.
Entlang der Ränder der Wiese wurden zusätzliche heimische, regionaltypische Sträucher und Gehölze gepflanzt. Solche Gehölzstreifen sind ökologisch besonders wertvoll: Sie bieten Vögeln Nistmöglichkeiten, liefern Insekten Nahrung und schaffen geschützte Übergangsbereiche zwischen Offenland und Gehölz – sogenannte Saumstrukturen, die für viele Arten wichtig sind.
Damit die jungen Pflanzen in den ersten Jahren gut anwachsen können, haben wir den neu angelegten Bereich mit einem Schutzzaun versehen, der die Gehölze für etwa drei Jahre vor Rehverbiss schützen soll. Gerade in dieser frühen Entwicklungsphase sind junge Sträucher besonders empfindlich, sodass ein temporärer Schutz entscheidend für den Erfolg der Pflanzung ist.
Mit der erweiterten Randbepflanzung entwickelt sich unsere Streuobstwiese Schritt für Schritt zu einem vielfältigen Lebensraum. In den kommenden Jahren hoffen wir, hier zahlreiche Insekten, Vögel und andere Tiere beobachten zu können, die von den neuen Strukturen profitieren.
Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die bei der Pflanzaktion mit angepackt haben!