Wie lebten die Menschen vor 150 Jahren und warum haben damals so viele ihre Heimat verlassen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler beim Projekt „Matjes trifft Schule“.
50 Kinder aus den 4. Klassen der Wilhelm-Busch-Grundschule waren dafür zu Besuch in der Alten Schule in Niedernwöhren. Dort erfuhren sie viel über die Geschichte ihrer Gemeinde – zum Beispiel über den Dreißigjährigen Krieg, den Beginn des Heringsfangs und das harte Leben an Bord eines Loggers. Es wurden die großen Unterschiede des täglichen Lebens zwischen früher und heute deutlich gemacht.
Besonders spannend wurde es, als ein Kind auf einem alten Foto sogar seinen Ur-,Ur-,Ur-,Ur-Großvater (Karl-Friedrich Ahnefeld) erkannte.
Von Heinrich Klein lernten die Kinder außerdem, wie Heringe „gekehlt“ werden. Einige mutige Schülerinnen und Schüler probierten sogar kleine Stücke vom Hering.
Natürlich gab es auch viele neugierige Fragen. Besonders interessiert waren die Kinder daran, wie die Fischer früher auf einem Logger eigentlich aufs Klo gegangen sind.
Neben vielen spannenden Geschichten und neuen Eindrücken stand vor allem eines im Mittelpunkt: Geschichte nicht nur zu hören, sondern sie direkt zu erleben und dabei die eigene Region besser kennenzulernen.
(Anmerkung: das Projekt wird im nächsten Jahr fortgesetzt.)